Sänger/in Mezzosopran

Marie-Claude Chappuis

Biographie

„Was für eine Stimme! Warm und weich exponiert sie einen vollen sonoren Körperklang und bleibt dabei dennoch in jedem Moment beweglich, anmutig und elegant. Verführerischer kann eine Stimme kaum klingen“. So resümierte kürzlich ein Musikmagazin des SWR in voller Begeisterung Marie-Claude Chappuis‘ Leistungen. Es ist vor allem die gleichermaßen heitere wie bedingungslose Hingabe an die Musik, die ihre Künstlerschaft singulär erscheinen lässt und auszeichnet. Eine Künstlerin, die auf der internationalen Szene zählt.

Marie-Claude Chappuis studierte Gesang am Konservatorium ihrer Heimatstadt, Fribourg, anschließend an der Universität Mozarteum in Salzburg. Zunächst Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater – damals geleitet von Brigitte Fassbaender - eroberte sie bald die renommiertesten Bühnen.

Zu den Meilensteinen ihrer Karriere zählen Produktionen wie etwa Idomeneo (Idamante) dirigiert und inszeniert von Nikolaus Harnoncourt in Graz und Zürich, Il Matrimonio Inaspettato von Paisiello (Contessa) unter der Leitung von Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen, La Damnation de Faust (Marguerite) unter der Leitung von Sir Roger Norrington in Leipzig.

In den letzten Jahren war sie u.a. in Cavalieris Rappresentazione di Anima et Corpo (Anima) unter René Jacobs an der Staatsoper Berlin zu Gast und in The fairy Queen inszeniert von Mariame Clément und dirigiert von Christophe Rousset im Theater an der Wien. Höhepunkt der Saison 2017/18 war ihr Debüt an der Mailänder Scala (Fierrabras) unter der Leitung von Daniel Harding. Anschließend trat sie als Hélène in Offenbachs La Belle Hélène am Theater St Gallen sowie als Dido in Dido and Aeneas in der Inszenierung von Sasha Waltz & Guests an der Staatsoper Berlin und am Teatro Real in Madrid auf.

2020/21 ist sie wieder als Dido in einer Neuproduktion von Dido & Aeneas am Grand Théâtre de Genève (in Koproduktion mit der Oper von Lille und dem Théâtre de Luxembourg) unter der Leitung von Emmanuelle Haïm zu erleben.

Auf dem Konzertpodium musizierte sie zuletzt mit dem Orchestre de la Suisse Romande und Jonathan Nott (Beethovens Symphonie Nr. 9 in einer Live-Übertragung von Arte TV), Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini (Arianna a Naxos von Haydn), mit dem Gewandhausorchester und Riccardo Chailly (Bachs Matthäuspassion), dem Mozarteumorchester Salzburg und Ivor Bolton (Mozarts c-moll-Messe), dem New Japan Philharmonic und Ingo Metzmacher (Beethovens Missa Solemnis) und dem London Philharmonic Orchestra und Sir Roger Norrington (Dido and Aeneas) zusammen.

Marie-Claude Chappuis konzertiert bei Liederabenden regelmäßig mit dem Lautenisten Luca Pianca und mit den Pianisten Malcolm Martineau, Cédric Pescia und Christian Chamorel.

Ihre bereits umfangreiche Diskographie umfasst J.S. Bachs Matthäuspassion mit Riccardo Chailly (Decca), La Clemenza di Tito (Annio) mit René Jacobs (für einen Grammy Award nominiert, veröffentlicht von Harmonia Mundi), die Brockes-Passion von Telemann (Prix du Midem 2009), Mozart Requiem mit dem Freiburger Barockorchester und René Jacobs (Harmonia Mundi, 2017) sowie Solo-Alben zusammen mit dem Lautisten Luca Pianca ("Sous l'empire d'Amour", Deutsche Harmonia Mundi, 2017) und Volkslieder aus der Schweiz („Au coeur des Alpes“, Sony Classical, 2018).

April 2021

Kurzbiographie

Marie-Claude Chappuis studierte Gesang am Konservatorium ihrer Schweizer Heimatstadt Fribourg und anschließend an der Universität Mozarteum in Salzburg. Zunächst Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater – damals geleitet von Brigitte Fassbaender - eroberte sie bald die renommiertesten Bühnen.

Zu den Meilensteinen ihrer Karriere zählen Produktionen wie Idomeneo (Idamante) dirigiert und inszeniert von Nikolaus Harnoncourt in Graz und Zürich, Paisiellos Il Matrimonio Inaspettato (Contessa) unter der Leitung von Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen, La Damnation de Faust (Marguerite) unter Sir Roger Norrington in Leipzig und L’incoronazione di Poppea (Ottavia) an der Staatsoper Berlin und am Théâtre royal de La Monnaie in Brüssel, um nur eine ihrer zahlreichen Produktionen gemeinsam mit René Jacobs zu nennen. Sie war außerdem zu Gast im Theater an der Wien, an der Mailänder Scala, am Teatro Real in Madrid, am Theater St. Gallen und am Grand Théâtre de Genève.

Sie pflegt darüber hinaus eine rege Konzerttätigkeit und trat zuletzt mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Giardino Armonico, dem New Japan Philharmonic und dem London Philharmonic Orchestra auf.

Ihre umfangreiche Diskographie umfasst J. S. Bachs Matthäuspassion mit Riccardo Chailly (Decca), La Clemenza di Tito (Annio) mit René Jacobs (von Harmonia Mundi veröffentlicht und für einen Grammy Award nominiert), die Brockes-Passion von Telemann (Prix du Midem 2009), das Mozart-Requiem mit dem Freiburger Barockorchester und René Jacobs (Harmonia Mundi 2017), Beethovens Neunte Symphonie unter Giovanni Antonini (Sony 2018) sowie Solo-Alben zusammen mit dem Lautenisten Luca Pianca ("Sous l'empire d'Amour" - Deutsche Harmonia Mundi 2017) und Volkslieder aus der Schweiz („Au coeur des Alpes“ - Sony Classical 2018).

April 2021

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