Sänger/in Sopran

Margot Genet

Biographie

Als Mitglied des Opernstudios der Oper von Lyon von 2019 bis 2021trat Margot Genet in einer Produktion von Ravels L’Enfant et les Sortilèges (als Feuer, Prinzessin, Nachtigall sowie in weiteren Partien) auf, und das sowohl auf der Bühne der Lyoner Oper als auch bei einem Gastspiel am Royal Opera House Muscat (Oman). Sie sang außerdem die Giovanna in Verdis Ernani im Auditorium von Lyon, an der Oper von Vichy und am Théâtre des Champs-Elysées unter der musikalischen Leitung von Daniele Rustioni. 2021 war sie auf der Bühne der Lyoner Oper in Ariane et Barbe-Bleue (Ygraine) inszeniert von La Fura dels Baus/Alex Ollé.

Die in Limoges (Frankreich) geborene Sängerin studierte Gesang und Cello in ihrer Heimatstadt ehe sie an der Haute Ecole de Musique de Genève (mit Bachelor-Abschluss) sowie ab 2019 an der Universität der Künste in Berlin in der Klasse von Elisabeth Werres ihr Masterstudium absolvierte. Sie besuchte außerdem Masterklassen von Helen Donath, Hedwig Fassbender, Elène Golgevit, Regina Werner und Ludovic Tézier.

Während ihres Studiums trat sie bei szenischen Produktionen als Drusilla in L'incoronazione di Poppea, Susanna in Le Nozze di Figaro,  Elle in La Voix Humaine und Flora in The Turn of the Screw auf.

Als Preisträgerin des Wettbewerbes Kammeroper Schloss Rheinsberg (2017) und des Hamel Förderstipendiums (2016), machte die Sopranistin mit « silbriger Höhe » (Quelle: olyrix.com) auch beim « Concours Jeunes Espoirs de l’Opéra Grand Avignon » (2015) und beim « Concours Corneille, concours International de Musique Baroque » (2019) auf sich aufmerksam.

2020/21 ist sie außerdem Mitglied der renommierten Académie Philippe Jaroussky ("Beethoven"-Jahrgang). Als Stipendiatin der Fondation Royaumont wird sie im Sommer 2021 an einer Produktion von Händels Agrippina (Poppea) teilnehmen.

Auf den Konzertpodien war sie jüngst beim Festival de l'Abbaye de Sylvanès (Fauré-Requiem), beim Festival 1001 Notes und beim Würzburger Mozart-Fest zu erleben, wo sie Lieder von Aribert Reimann in Anwesenheit des Komponisten interpretierte. Ihr begeistertes Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik; so brachte sie gemeinsam mit Axel Bauni die Vier Grabschriften von Nelly Sachs von Alexander Muno anlässlich eines der Dichterin gewidmeten Konzerts in der Akademie der Künste in Hamburg zur Uraufführung. 2020/21 singt sie erstmals mit dem Orchestre national de Lyon.

Seit 2016 tritt sie europaweit regelmäßig mit der Pianistin Justine Eckhaut auf, wie kürzlich im Rahmen der Konzerte der « Amici del Loggione del Teatro alla Scala ». Ihr breites Repertoire umfasst Werke von Mozart über Schumann und Debussy bis Messiaen. Das Duo wird von Persönlichkeiten wie etwa David Selig, Eric Schneider und Sarah Tysman unterstützt.

Mai 2021

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