Sänger/in Sopran

Kristiane Kaiser

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Glück das mir verblieb

Mariettas berühmtes Lied aus der Korngold-Oper Die tote Stadt könnte in Zeiten wie diesen auch als Leitsatz jener Künstler gelten, die - wenn schon nicht vor Publikum auftreten – doch wenigstens noch proben können. So bereitet etwa unsere Kristiane Kaiser intensiv ihre erste Marietta an der Kölner Oper vor, ohne so recht zu wissen ob und wann ihr Rollendebüt dort stattfinden wird können. Die Kölner Oper hatte es sich zum Ziel gesetzt, genau 100 Jahre nach der Uraufführung des Werks, die zeitgleich in Köln und Hamburg stattgefunden hatte, die Neuproduktion im StaatenHaus Anfang Dezember dieses Jahres zur Premiere zu bringen. Mit positiver Energie und guter Hoffnung sehen wir diesem Ereignis allen corona-bedingten Verunsicherungen zum Trotz entgegen.

Die letztendlich gültigen Termindetails dazu werden zu gegebener Zeit der Homepage der Kölner Oper zu entnehmen sein: Link

Melancholische Fernost-Operette über Neujahr

Als gebürtige Wienerin übernimmt Kristiane Kaiser die Rolle der Wiener Aristokratentochter Lisa in Lehárs Das Land des Lächelns an der Kölner Oper. Die konzertanten Aufführungen unter der Leitung von Stefan Soltesz und mit dem Kölner Tenor-Senkrechtstarter Young Woo Kim als chinesischer Prinz Sou-Chong finden am Silvesterabend sowie am 4. Januar 2020 statt.

Kristiane Kaiser genießt es neben den dramatischen Partien, die sie sich zuletzt erobert hat (Tannhäuser-Elisabeth, Salome, Senta) auch ihre lyrischen Fähigkeiten nachhaltig weiter zu pflegen. So umrahmen ihr Kölner Gastspiel zum Jahreswechsel Auftritte als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni an ihrem Wiener Stammhaus am 12. und 17. Dezember sowie am 2. Januar 2020.

Wagner erstmals am Stammhaus

Nachdem Sie an anderen Opernhäusern schon über die letzten Jahre den Weg ins dramatische deutsche Repertoire angetreten hat, singt Kristiane Kaiser jetzt auch zum ersten Mal eine Partie dieser Fachrichtung an ihrem Wiener Stammhaus. Nach den vorangegangenen Erfahrungen als Rezia (Oberon), Elisabeth (Tannhäuser) und zuletzt mit überwältigendem Erfolg als Salome steht nunmehr ihre erste Senta in Wagners Der fliegende Holländer auf dem Programm. Im Rahmen dieser Produktion setzt sich die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Marc Piollet fort, die sich an der Volksoper schon bei Smetanas Verkaufter Braut, Puccinis La Bohème und zuletzt bei Catalanis La Wally nachdrücklich bewiesen hat. Der fliegende Holländer ist Wagners Intentionen folgend an der Wiener Volksoper in der Balladenfassung, also ohne Pause, zu erleben. Nach ihrem Rollendebüt am 12. März singt Kristiane Kaiser die Senta auch in den Vorstellungen am 22. und 29. März 2019.

Informationen zur Produktion Der fliegende Holländer an der Wiener Volksoper

Die Prinzessin von Judäa

Die Titelpartie in Richard Strauss‘ Salome ist ein zentraler Prüfstein am Schritt ins dramatische Sopranfach. Diesen unternimmt Kristiane Kaiser mit ihrem Rollendebüt in der Kölner Neuproduktion der Oper. Die Annäherung an diese Aufgabe verlief über mehrere wegweisende Stationen, also Rollenaufgaben, die aus dem rein lyrischen Fach hinausgewiesen haben. Zu diesen Wegweisern in Kristiane Kaisers Karriere zählten die Agathe in Der Freischütz und die Rezia in Oberon, die Titelrolle in Lachners Catharina Cornaro sowie die Tannhäuser-Elisabeth und auch ihre ersten beiden Strauss-Partien Arabella und Diemut in Feuersnot. Aber natürlich haben auch die dramatischen Aspekte der Leonora in Verdis Il trovatore, Dvoraks Rusalka und Catalanis La Wally den Weg bereitet.

Ihr Rollendebüt als Salome feiert Kristiane Kaiser an der Oper Köln am 20. Oktober 2018, gefolgt von weiteren Aufführungen am 28. Oktober, 10. und 18. November 2018.

Details zur Kölner Salome-Produktion

Hochalpine Herausforderung

Im selben Jahr 1892 und nur wenige Wochen vor Leoncavallos I Pagliacci wurde gleichfalls an der Mailänder Scala Alfredo Catalanis La Wally uraufgeführt. Die Tatsache, dass Leoncavallos Oper gemeinsam mit Mascagnis zwei Jahre älterer Cavalleria rusticana schon bald einen gemeinsamen Siegeszug als Verismo-Doppel antreten sollte, verdammte Catalanis Dreiakter zum Schattendasein. Zudem passten die italienischen Sujets der beiden anderen Werke dem Zeitgeschmack entsprechend viel besser zu den hitzigen Blut- und Erdedramen als die Bergtragödie einer verfemten Frau. Dadurch schaffte es Catalanis Wally nie so recht zu einem Repertoirestandard.

Verdienstvoll also der Einsatz der Wiener Volksoper für dieses Werk. Und erst recht verdienstvoll von Kristiane Kaiser, die anspruchsvolle Partie für nur zwei Aufführungen dieser Kurzserie einzustudieren. Nach Nedda in I Pagliacci, Liu in Turandot und Mimí in La Bohéme ist die Titelpartie der Wally die vierte Auseinandersetzung der Sopranistin mit einem Werk des Verismo. Aufführungen mit Kristiane Kaiser am 17. und 22. Juni 2018.

Details zur Produktion der Wiener Volksoper Link

Erträumt, erwartet, erfüllt

Wenn am 24. September im Kölner Staatenhaus die Premiere von Wagners Tannhäuser gefeiert wird, erfüllt sich ein Rollentraum für Kristiane Kaiser. Lange schon hatte die gewissenhafte und sorgsame Künstlerin das stimmliche Reifen hin zum jugendlich-dramatischen Fach gespürt und doch hatte sie zugewartet, um sich trotz der Entwicklung lyrische Flexibilität und vokale Farbvielfalt zu bewahren. All das kann jetzt ihrer ersten Elisabeth zugutekommen.

Kölns Generalmusikdirektor Francois­-Xavier Roth breitet mit dem Gürzenich-Orchester den Klangteppich für Wagners Oper in der Dresdner Erstfassung aus. Der britische Allround­-Künstler Patrick Kinmonth versetzt gemeinsam mit seinem Ausstatter Darko Petrovic die mittelalterliche Handlung in den Grenzbereich zwischen virtueller und realer Welt. Kristiane Kaiser wird als Elisabeth am 24. und 30. September, 8., 14., 22. Und 28. Oktober sowie am 1. November 2017 zu erleben sein.

Weitere Details zur Kölner Tannhäuser-Produktion

Zu neuen Ufern!

Im Verlauf eines Künstlerlebens muss jeder und jede immer wieder ausloten, welche Aufgaben gerade aktuell am idealsten dem Stand der eigenen Entwicklung entsprechen. Karriere bedeutet letztendlich nichts anderes, als immer zu wissen, was man gerade am besten kann. So sagte es Mirella Freni, eines der großen Vorbilder von Kristiane Kaiser. Und was für die Bühnensängerin gilt, hat auch auf die Konzert- und Liedinterpretin nachhaltigen Einfluss.

Auf dem Konzertpodium waren es bislang die rein lyrischen Sopranpartien, die ihr Repertoire bestimmten. Und auch im Bereich des Liedgesangs dominierte bisher das Jugendlich-Liebliche. Inzwischen aber haben sich Tore zu den flutenden Klangbildern eines Richard Strauss, Edvard Grieg oder Richard Wagner geöffnet. Diesen drei Komponisten widmet sie deshalb ihren Liederabend im Wiener MuTh, dem modernen Konzertsaal im Augarten, am 29. Mai 2017. Pianist Jendrik Springer wird Kristiane Kaiser begleiten und etwa bei Wagners Wesendonck-Liedern den symphonischen Klangteppich ausbreiten.

Das Konzert versteht sich aber auch als Wegweiser für kommende Debüts auf der Opernbühne. Noch diesen Herbst steht in Köln ihre erste Elisabeth in Tannhäuser in ihrem Kalender und 2018 werden die Rollendebüts als Marietta in Korngolds Die tote Stadt und als Catalanis La Wally folgen. Ein Aufbruch zu neuen, verlockenden Ufern!

Details zum Liederabend im Wiener MuTh

Die Kalifentochter in der deutschen Romantik

Der Orient stellte für die deutsche Hochromantik eine beliebte Folie des Geheimnisvoll-Fremden dar. Auch Carl Maria von Weber konnte und wollte sich dieser Modeströmung nicht verschließen und entschied sich bei der Wahl seiner letzten Bühnenkomposition für den Oberon-Stoff, der aus mehreren Quellen zusammengefasst wurde. Rezia, die Tochter des Kalifen von Bagdad wird gemeinsam mit ihrem Ritter Hüon von Bordeaux diversen Prüfungen und Schicksalsschlägen ausgesetzt ehe die beiden vom Elfenkönig zusammengeführt werden. Dass Webers Oper nur äußerst selten aufgeführt wird, liegt vor allem an den außerordentlichen stimmlichen Herausforderungen der beiden dramatischen Hauptpartien.

Die Oper Köln hat sich aus speziellen Gründen zu diesem Wagnis im Staatenhaus am Rheinpark entschlossen: Zum einen wurde das neu errichtete Kölner Opernhaus vor genau 60 Jahren, also 1957, mit genau diesem Werk eröffnet und zum anderen ließ sich eine exquisite Besetzung für die anspruchsvollen Partien finden, allen voran Kristiane Kaiser als Rezia. Mit Webers Stil – speziell als Agathe in Der Freischütz – bestens vertraut und inzwischen auch bereits zu Wagner und Strauss weitergegangen, kommt ihr Rollendebüt als Rezia wohl im richtigen Moment der sich stetig entwickelnden Karriere. Premiere: 11. März 2017

Alle Details zur Produktion der Oper Köln

Festspieldebüt in Salzburg

Mit Otto Nicolais Opernrarität Il templario feiert Kristiane Kaiser diesen Sommer ihr Erstauftreten im Rahmen der Salzburger Festspiele. Als Rovena singt sie die Geliebte des Titelhelden, des Tempelritters Vilfredo d’Ivanhoe, in dessen Partie  Welttenor Juan Diego Flórez eine internationale Besetzung um sich versammelt. Infolge ihrer schon oft unter Beweis gestellten Begeisterung für ungewöhnliches Repertoire (Lachners Catharina Cornaro, Humperdincks Dornröschen, Richard Strauss‘ Feuersnot, u. a.) ist Kristiane Kaiser geradezu prädestiniert für die Aufgabe, die sie erstmals zu den Festspielen in Salzburg führt.

Otto Nicolai gilt als Gründer der Wiener Philharmoniker, die seine italienische Belcanto-Oper nun in Salzburg wiederbeleben. Wie so viele andere Werke dieses Stils beruht auch Il templario auf einem Sujet der englischen Schauer-Romantik von Sir Walter Scott. Die Wiener Philharmoniker studieren das äußerst selten zu erlebende Werk unter Andrés Orozco-Estrada ein; die konzertanten Aufführungen finden am 27. und 30. August 2016 jeweils um 15 Uhr im Großen Festspielhaus statt.

Violetta im Karneval von Paris

Hans Gratzers seit 15 Jahren bewährte Inszenierung von Verdis La Traviataan der Wiener Volksoper, in der die Handlung um die Kameliendame Violetta Valery als Totentanz mit Karnevals-Pantomime erzählt wird, findet 2016 perfekt in den Jahresablauf passend in der Faschingswoche ihre Wiederaufnahme. Kristiane Kaiser, die ihr sensationell gefeiertes Rollendebüt als Violetta 2008 gegeben hatte, ist wieder in dieser Rolle zu erleben am 3., 5., 9., 26. Februar und 18. März 2016.

Die Aufnahme von Kristiane Kaisers Rollendebüt al Violetta liegt als CD und DVD vor wie aus der Diskographie der Künstlerin zu ersehen ist.

In der Königsklasse

Erst kürzlich vom renommiertesten US-Fachmagazin Opera News als „vollstimmige, elegante Mozartinterpretin“ bejubelt kombiniert Kristiane Kaiser diesen Herbst ihre Auftritte als Donna Anna in der Wiener Neuproduktion von Don Giovanni mit ihrem Rollendebüt als Richard Strauss‘ Arabella an der Estnischen Nationaloper in Tallinn. Mozart und Strauss – die Königsklasse der samtigen Sopranstimmen, die Edelkombination der großen, legendären Vorbilder.

Einzutauchen in Achim Freyers magische Bilderwelt und dabei die diffizile Partie der begehrten, hier auch begehrenden Donna Anna zu gestalten, bildet für sich schon eine außerordentliche Herausforderung. Sich im selben Zeitraum auch noch der vornehmen Kontemplation der Arabella anzunähern ist ein starker Kontrast und eine gewiss ungewöhnliche Paarung. In Wien ist Josef Wagner als Don Giovanni der Angelpunkt der Lust, in Tallin Morten Frank Larsen als Mandryka „der Richtige“ als Partner für Arabellas Zukunft. In Wien steht der Niederländer Jac van Steen am Pult, in Tallin der estnische Dirigent Vello Pähn.

Wegweisendes Rollendebüt als Mimì

Giacomo Puccini hat mit der Mimì in La Bohème den Prototyp des jugendlichen Verismo-Soprans geschaffen als Wegbereiter zu vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten in der mediterranen Oper des 20. Jahrhunderts. Kristiane Kaiser beschreitet diesen Weg mit ihrer ersten Mimì nachdem sie bereits als Liù in Puccinis Turandot große Erfolge verbuchen konnte. Link

Das Rollendebüt findet im Rahmen der Wiederaufnahme der längst legendären Harry-Kupfer-Inszenierung von 1984 an der Wiener Volksoper statt. Kristiane Kaiser ist am 23., 26. und 29. April sowie am 10. Und 14. Mai 2015 in dieser Partie unter der Leitung von Marc Piollet zu erleben. Vincent Schirrmacher ist ihr Tenorpartner als Rodolfo, Anja-Nina Bahrmann gibt ihr Rollendebüt als Musetta.

Mozart und Lied reinigen Stimme und Seele

Kristiane Kaiser ist bei weitem nicht die einzige Sängerin, die bewusst immer wieder zu ihren Mozart-Partien auf der Bühne und zum Liedgesang zurückkehrt. Eines ihrer erklärten Vorbilder, Lisa della Casa, hat von Mozart und Lied als Reinigung für Stimme und Seele gesprochen. Die Gräfin in Mozarts Hochzeit des Figaro zählt schon seit geraumer Zeit zum zentralen Repertoire der Sopranistin. In der Wiener Volksopern-Serie singt sie diese Partie wieder am 28. Februar, 6. und 21. März 2015. Als untreuer Ehemann tritt ihr wieder Mathias Hausmann gegenüber, Yasushi Hirano und Julia Koci heiraten als Figaro und Susanna unter Alfred Eschwés fachkundiger Leitung.

Am Sonntag 15. März präsentiert sich Kristiane Kaiser als Interpretin des spätromantischen Liedes mit Werken von Johannes Brahms, Richard Strauss und Richard Wagner. Felix Lemke, der zweite Studienleiter der Volksoper, anerkannter Dirigent und Liedbegleiter, bestreitet den Konzertabend gemeinsam mit Kristiane Kaiser. Eine Lied-Rarität mit der Sängerin finden Sie auch unter ihren Audio-Clips. Link

Himmlische Freuden in Montpellier

Die Verbreitung von Gustav Mahlers symphonischem Werk auf internationalen Konzertpodien hatte das übrige Europa und auch die USA längst erfasst, bevor es zu der ersten Auseinandersetzung mit seinem Werk in Frankreich kam. Der Geschmack des Pariser Publikums – von Debussy, Ravel und Faurè  geprägt – war eben ein völlig anderer. Erst wenige Monate bevor Mahler in Wien starb wurden Mahler-Kompositionen 1911 erstmals auch in Paris vorgestellt, darunter seine 4. Symphonie mit dem vokalen Schlusssatz über die „Himmlischen Freuden“. Diese besingt Kristiane Kaiser nun unter der Leitung des in Oper und Konzert wie als Komponist gleichermaßen erfolgreichen Pedro Halffter in einem Konzert mit dem Orchestre national Montpellier Languedoc-Roussillon im Le Corum von Montpellier am 12. Dezember 2014.

Die Rose der silbernen Operette

Leo Fall war einer der erfolgreichsten Vertreter der silbernen Operettenära, seine "Rose von Stambul" im Kriegswinter 1916-1917 der große Sensationserfolg im Theater an der Wien mit Betty Fischer in der Titelrolle. Auf deren Spuren begibt sich Kristiane Kaiser, wenn sie am 11. Mai 2014 dieselbe Partie in der konzertanten Aufführung im Münchner Prinzregententheater übernimmt. Ulf Schirmer wird sein Münchner Rundfunkorchester und den Chor des Bayerischen Rundfunks leiten, Matthias Klink die schwärmerischen Tenorlieder des Achmed Bey singen und ein CD-Mitschnitt wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

Kristiane Kaiser, die mit dem Münchner Rundfunkorchester bereits Franz Lehárs "Friederike" und Anna-Elisa in "Paganini" gesungen und für CD eingespielt hat, ist eine anerkannt hochkarätige Interpretin der Oper und der Operette. So hatte sie gerade im April als Rosalinde in "Die Fledermaus" an der Wiener Volksoper unter Julia Jones einen außerordentlichen Erfolg. Dort wird sie zum Abschluss der laufenden Saison ihr Rollendebüt als Diemut in Richard Strauss' Einakter "Feuersnot" unter Hans Graf geben. 

Audio Clips mit Operetten-Liedern finden Sie neben denen mit dem angestammten Opernrepertoire von Kristiane Kaiser hier.

Die hingebungsvolle Sklavin

Im Rahmen der Wiederaufnahme der "Turandot"-Produktion an der Wiener Volksoper konnte sich vor allem Ensemblemitglied Kristiane Kaiser als Sklavin Liù profilieren und wurde von Publikum und Presse gleichermaßen akklamiert:

Als Liù wuchs das Ensemblemitglied Kristiane Kaiser mit eindringlicher Wärme und feiner Phrasierung über sich hinaus. Der Standard (Daniel Ender)

Hervorragend: Kristiane Kaiser als auch stimmlich berührende Liù. Kurier (Peter Jarolin)

Ihre Partner in der Aufführungsserie unter Guido Mancusi sind Neil Shicoff als Kalaf, Jee-Hye Han in der Titelrolle und Yasushi Hirano als Timur.

Sehr gut konnte Kristiane Kaiser als Liù gefallen, ihr kräftiger Sopran ist auch zu zarten Lyrismen fähig, die Sterbeszene war sehr berührend. Online Merker (Johannes Marksteiner)

Kristiane Kaiser war die tapfere Sklavin Liù, ihre Arien waren Höhepunkte. Kronenzeitung (V.P.)

Nach Auftritten als Leonora in Verdis "Il Trovatore", als Micaela in "Carmen", Rosalinde in "Die Fledermaus" und Marie in "Die verkaufte Braut" in der laufenden Saison, wird die Künstlerin im kommenden Juni auch ihr Rollendebüt in der äußerst anspruchsvollen Partie der Diemut in Richard Strauss' "Feuersnot" geben. Und im Oktober wird dann eine weitere "Turandot"-Serie folgen.

Die Verdi-Eroberung

Nachdem Kristiane Kaiser schon 2008 die Violetta in Verdis "La Traviata" mit großem Erfolg in ihr Repertoire aufgenommen hat, setzt die österreichische Sopranistin jetzt einen weiteren Schritt mit der Leonora in "Il Trovatore". Erstmals mit dieser Partie ist die Sängerin am 27. und 30. November sowie am 13. Dezember 2013 in den Vorstellungen der Wiener Volksopern Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Enrico Dovico und in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf zu erleben.